RegioL
Qualitätsverbesserung Weg Fritzhütte Ansbacher Hütte
Entschärfung von Gefahrenstellen auf der Verbindung vom Weitwanderweg E5 ins Tal
Der Hauptzugangsweg Nr. 633 von Schnann a. Arlberg zur Ansbacher Hütte führt durch die gut ausgebaute Klamm über eine sehr steil ansteigende Schuttmoräne mit starkem Strauchbewuchs und über Felspassagen durch den anschließenden Hochwald auf ein Hochplateau. Hier stehen die privaten Gebäuden der Fritzhütte auf einer Waldlichtung die mit Freizeit- und Teilen von Sportanlagen bestückt ist. Diese Elemente dienen den Gästen der Hütte für Trainingszwecke und zur Erholung. Der Weg Nr. 633 führt über das Privatgrundstück unmittelbar an den Gebäuden vorbei über steil ansteigende Waldpassagen und in der Folge durch ehemals bewirtschaftete Hochmähder. In der sogenannten Grube wechselt die Routenführung mit felsdurchsetzten Abschnitten die von den Geländeinformationen bestimmt sind. Die derzeitige Wanderwegführung lässt erkennen, dass diese Zugangsroute an ehemaligen Viehtriebsrouten und Ziehwegen für den Heuabtransport von den Hochmähdern entstanden ist.
Der mit Kalkstein durchsetzte Lehmuntergrund ist bei Nässe und durch die steil angelegte Führung der Route kaum begehbar. Der rutschige Untergrund hat in der Vergangenheit zu mehreren Unfällen von Hüttenbesuchern geführt. Bei Starkregen und Gewittern und Steilpassagen mit dem Zweischuhbreiten Gehweg reine Wasserinnen und bilden keinen gefahrlos begehbaren Untergrund.

Um den derzeitigen Zustand an diesem Zugangsweg zu ändern ist die Verbesserung und der Ausbau des gesamten Hauptweges Nr. 633 zwischen dem oberen Ausgang aus der Schnanner Klamm und der Ansbacher Hütte erforderlich.

Die baulichen Maßnahmen sind für die gesamte Wegstrecke erforderlich und betreffen den Ausbau auf die, vom Bergwegekonzept vorgegebene, Mindestbriete von 60 cm bei einer maximalen Steigung von 25 Prozent. Das Erreichen dieser Vorgaben bedingt auch kleinere Änderungen der der derzeitigen Routenführung, vor Allem im Bereich oberhalb der Grube. Die Abschnitte in denen diese Maßnahmen gesetzt werden umfassen auch den Rückbau aufgelassener Wegabschnitte um die Schonung der Natur zu gewährleisten und das Landschaftsbild zu erhalten. Die Ausbaumaßnahmen sollen den Qualitätsstandart der Zubringerroute auf das Niveau von familienfreundlichen und sicher begehbaren Wander- und Bergwegen anheben.
KONTAKT
Telefon: +43/5442/67 804
E-Mail: info@regiol.at
Home
Mail
Print
Sitemap
Copyright
NEWSLETTER-ANMELDUNG
Freiwillige Tirol
RegioL