Um die österreichischen Klimaschutzziele zu erreichen, müssen in den Bereichen Wohnen/Bau, Mobilität, erneuerbare Energieträger und Ausbildung/ Bewusstseinsbildung eine Vielzahl an Maßnahmen gesetzt werden. Langfristig wird es notwendig sein, dass die Abhängigkeit von externen Energiequellen in Österreich drastisch minimiert wird.
Im Vorjahr startete der Klima- und Energiefonds das Förderprogramm "Klima und Energie-Modellregionen" mit dem Ziel, das Potential an Energieeinsparung und erneuerbaren Energieträgern von Gemeinden und Regionen optimal zu nutzen und sie zu Energie-Selbstversorgern zu machen. regioL hat Ende des Jahres 2009 einen entsprechenden Förderantrag für den Bezirk Landeck gestellt und hat nun - gemeinsam mit 36 anderen Regionen - den Zuschlag bekommen. Für die Klima- und Energiemodellregion Landeck wird, zur Reduktion von Treibhausgasen sowie der Steigerung der Energieautomie für die 29 teilnehmenden Gemeinden, ein für die kommenden 10 Jahre verpflichtendes, konkretes Umsetzungskonzept aus dem bestehenden Energieleitbild Bezirk Landeck (Jahr 2008) abgeleitet werden. Das Bewusstsein für den Stellenwert Erneuerbarer Energieträger in der Region soll gesteigert werden.
Ein besonderer Schwerpunkt ist die Anstellung eines Klima- und Energieregionmanagers auf die Dauer von zwei Jahren, der eng mit dem bestehenden Arbeitskreis „Energie und ressourcenschonende Kreisläufe“ zusammenarbeiten wird. Zu seinen Aufgaben gehören
• Organisation von Informationsveranstaltungen
• Zentrale Ansprechperson in der Region für relevante Förderung
• Vernetzung von Teilhaberinnen und -teilhabern
• Organisation von Entwicklungsprozessen für die Region
• Ausarbeitung von Zielsetzungen und Massnahmenvorschlägen für eine rationelle und umweltgerechte Energienutzung.
• Akquisition von konkreten, umsetzbaren Projekten
Ziel ist eine nachhaltige Entwicklung der Region mit langfristiger Sicherung der Lebensqualität und Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft.