
Innenausbau
GESCHICHTE DES „PALE-PREGENZER-HAUSES“ (i.f. kurz Heimatmuseum Fiss genannt)
Das materiell geteilte Mittelflurhaus, steht im Ortszentrum von Fiss und wurde bis 1983 von Familie Pregenzer „Seppls“ bewohnt.
Charakteristische Merkmale wie das große Rundbogentor, die kleinen Fenster oder die verzierte Dachkonstruktion zeugen von rätoromanischen Einflüssen.
Zwei Küchen, zwei Stuben, Schlafkammern, zwei Ställe, Vorratsräume, eine Wagnerei und ein Plumpsklo können besichtigt werden. Einfache aber wichtige Gerätschaften erleichterten die schwere Arbeit im Haus, Stall oder auf dem Feld.
Die Familien Pale und Pregenzer, die letzten Bewohner des Hauses lebten mit bis zu 25 Personen in diesem Haus. Ein Leben ohne große Privatsphäre und doch in einem Miteinander, sei es im Stall, in der Küche oder im Zusammenleben der Kinder.
HAUPTAUGENMERK
Die Hauptaufgabe ist es, eine musealen Vermittlung bzw. Erschließung des Bau- und Einrichtungsbestandes des Heimatmuseums zu schaffen. Dementsprechend soll auch der Stadel und Dachbodenbereich bzw. die Aussenanlagen im Sinne eines ganzheitlichen Konzeptes (i.e. mit den bestehenden Räumlichkeiten im Untergeschoss) als Museum der Region neu gestaltet werden. Ziel ist ein eine ganzheitliche Präsentation, die dem Charakter bzw. den gewachsenen Charme des Hauses gerecht wird:
Ein weiteres Hauptaugenmerk soll auf die Zielgruppen des bestehenden bzw. zukünftigen Museums gelegt werden.
Wichtig sind hierbei auch Ideen zur medialen Vermittlung – nicht zuletzt da die baulichen Gegebenheiten nicht behindertengerecht sind.
Die primären Zielgruppen des Museums sind (und sollen auch zukünftig) sein:
1) Kinder- bzw. Jugendgruppen (u.a. mit spez. museumspädagog. Betreuung) 2) Familien (man beachte dazu die konzentrierte Werbelinie des örtlichen Tourismus als „Familienort“)
3) (Museal- bzw. Regions)-Interessierte aus den benachbarten Regionen bzw. 4) Kulturell interessierte Touristen
Ziel ist es, mit ganz minimalistischen Eingriffen und auch ganz geringem Aufwand das Haus „zum Reden zu bringen“...
Projektsumme: 420.000,--
Förderung: 70 %, LEADER, Kofinanzierung Kulturabteilung/Landesgedächtnisstiftung