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Museumskooperation Arlberg-Kandahar

Die beiden Orte St. Anton am Arlberg und Garmisch-Partenkirchen sind durch die Entwicklung des alpinen Skisports eng miteinander verbunden. 1928 wurde erste Arlberg-Kandahar-Rennen in St. Anton am Arlberg ausgetragen. Das „Kandahar-Rennen“, das als bedeutendstes Rennen der Ski-Nationen praktisch zur inoffiziellen Weltmeisterschaft geworden ist, wurde turnusmäßig verschiedenen alpenländischen Nationen übertragen. In den Jahren 1929 und 1930 blieb das Arlberg-Kandahar in St. Anton. Ab 1931 ging man mit ihm – nach englisch-österreichischer Abmachung, in die Schweiz, nach Mürren. Beide Orte wechselten sich von da an mit der Austragung ab. 1948 kam Chamonix als dirtter Kandahar-Veranstaltungspartner hinzu, in den 50er Jahren auch noch Sestrière und Garmisch-Partenkirchen. Das 80-Jahr-Jubiläum der legendären Kandahar-Rennen wurde zum Anlass genommen, die Zusammenarbeit der Skimuseen in St. Anton am Arlberg und Garmisch/Partenkirchen zu vertiefen. Im Rahmen des EU-Programmes Interreg IV A Bayern-Österreich wurde der Museumsumbau in St. Anton am Arlberg unterstützt und eine gemeinsame Ausstellung „80 Jahre Kandahar“ gestaltet. Weitere Themen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sind die Austragung der Alpinen Ski-WM (2001 in St. Anton, 2011 in Garmisch) und die gemeinsame Teilnahme an der Initiative „Top of the Alps“. in Zukunft soll ein enger Informations-, Daten- und Ausstellungsaustausch erfolgen, der über alle Instanzen und Beteiligten, von der Gemeinde über den Tourismus bis hin zu den Archiven der Museen reicht.
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