
Im Naturpark Kaunergrat
Umweltbildungsprogramme, naturpädagogische Elemente und Aktionen im Naturpark sollen einem „roten Faden“ gleich, die Natur (Fokus auf Schutzgebiete) in ihrer Besonderheit erklären und sie verbindend darstellen. Im Naturpark Kaunergrat fehlen derzeit besonders auf die Schutzgebiete zugeschnittene Umweltbildungsmaterialien. Wesentliches Ziel eines Fortführungsprojektes muss es deshalb sein, auch diese gravierende Lücke zu schließen.
Projektorganisation /-ablauf:
1. Erhebung der vorhandenen Grundlagen
Sichtung aller vorhandenen Konzepte, Methoden, Materialien und Unterlagen zur Naturpädagogik im Naturpark Kaunergrat.
Auflistung der naturkundlichen, ökologischen und naturschützerischen Aspekte, die eingearbeitet werden müssen.
Erstellung eines aktuellen Infodokumentes (Wissensbasis).
Erstellung eines Fotoarchivs zur Verwendung für die geplante Naturpädagogik.
Festlegung und Beschreibung der möglichen Exkursionsstandorte und Themen in Absprache mit Naturparkleitung.
Zusammenfassung in einem Bericht.
2. Auftakt mit Ideenworkshop
Gemeinsam mit natopia-MitarbeiterInnen und den Umweltpädagogen des Naturparks bzw. der Region sollen im Rahmen eines Workshops neue Ideen für die Umweltbildungsarbeit im Naturpark erarbeitet werden. Die Ergebnisse werden in einem Bericht zusammengefasst.
3. Erstellung der Programme und Materialien
Die Ausarbeitung und Umsetzung der Ideen sowie die Erstellung von Programmen, Naturpädagogikelementen und Materialien werden extern an Naturpädagogen vergeben. Dabei wird großer Wert auf die Einbindung regionaler MitarbeiterInnen genommen.
Die Koordination obliegt Mag. Andreas Jedinger und Mag. Wolfgang Bacher (natopia) gemeinsam mit dem Naturparkleiter Dr. Ernst Partl.
Um zu gewährleisten, dass das Ergebnis den Vorstellungen des Auftraggebers entspricht, werden die erarbeiteten Konzepte in definierten Abständen im kleinen Rahmen diskutiert.
4. Interne Präsentation und Einschulung
Qualität ist der entscheidende Faktor in der Naturvermittlung. Deshalb werden alle erstellten Aktivitäten, Materialien usw. im Freiland getestet und auch entsprechend nachbearbeitet. Die endgültigen Materialien werden dann den lokalen Natur- und Umweltpädagogen präsentiert bzw. werden diese in die Verwendung dieser Materialien von natopia eingeschult.
5. Öffentliche Präsentation
Am Ende des Projektes wird die neu ausgerichtete Umweltbildung im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung einem breiteren Publikum präsentiert.