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LADIS

Fläche: 7.11 km²; 546 EW Seehöhe: 1189 m
Ladis ist alter Kulturboden. Urnenfelder aus der Zeit 1000 v. Chr. beweisen, daß es bereits zu jener Zeit besiedelt war. Zur Römerzeit war Ladis Raststation an Straße Via Claudia Augusta. Im Jahre 1220 wird die „ecclesia de Laudes“ in einer Urkunde des Papstes Honorius III erstmals erwähnt. Im 13. Jhdt. wurden Wirtschaftsgemeinden gegründet. Ladis zählte zum „Perger Drittel“ des Gerichtes Laudegg. Ansitz der Pfleger und Richter des Gerichtes Laudegg war bis 1684 die Burg Laudegg.

Durch das Vorkommen von Sauer- und Schwefelquellen war Ladis schon Jahrhunderte vor den Nachbargemeinden ein bekannter Badeort. Die Sauerbrunnquelle in Obladis wurde 1212 vom Hirten Nikolaus Schederle entdeckt. Die Heilquelle wurde schon von Kaiser Maximilian I zu Trinkkuren bevorzugt und eine Untersuchung ergab, daß diese „aines der allerhailsamisten von gantz Teutschland sey.“  Es wurde auf Staatskosten ein Bad errichtet, das 1576 erweitert wurde. Das Kurhotel Bad Obladis fiel 1972 einem Brand zum Opfer.

Heute wird in Obladis noch immer der beliebte und äußerst gesunde  „Tiroler Sauerbrunn“ abgefüllt und vertrieben. Ladis konnte sein ursprüngliches rätoromanisches Ortsbild erhalten und ist stolz auf die noch bestehenden jahrhundertealten Bauernhäuser mit Fassadenmalereien, Freitreppen, geschnitzten Giebelstreben und Backöfen. Einzelne Bauteile stammen noch aus dem 8. Jhdt. Charakteristisch sind auch die Fassbrunnen.
Das Regionalmanagement Landeck ist vor allem für die Umsetzung von gemeindeübergreifenden Projekten zuständig. Die Gemeinde Ladis war/ist dabei bei folgenden Projekten beteiligt:
Energieinitiative 2015-18
Lernbegleitung für Migrantinnen
Ortskernrevitalisierung 2015-18
Beratungen für behindertengerechtes Bauen
Energieberatung
Terra Raetica Fahrplan
Qualifizierung Tourismus
Forschungsprojekt:  Auswirkung verzögerter Wiederbewaldung
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Telefon: +43/5442/67 804
E-Mail: info@regiol.at
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