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STANZ

Fläche: 7.32 km²; 575 EW Seehöhe: 1035 m
Bereits in frühgeschichtlicher Zeit lag auf dem sonnigen Plateau (auf 1.035 m Seehöhe) am Fuße des Rauhen Kopfes (2811 m) die Siedlung Stanz. Römische Münzen weisen auf den Höhenweg hin, der durch das Stanzertal über den Arlberg führte. Die ältesten Ausgrabungen stammen aber aus der Bronzezeit (Lappenbeil, Bronzeglocke, Rudernadel, Bronzemännchen...), Hallstattzeit und Latene-Zeit (Menschenfigürchen datiert um 450 v. Chr.).

Der Name Stanuc wurde erstmals um 1150 urkundlich erwähnt. Mitte des 13. Jh`s war die Burg Schrofenstein Sitz des Gerichtsamtes. Daraus entstand die Dingstätte Stanzertal, die das Gebiet von Schönwies bis zum Arlberg, aber auch Kappl im Paznauntal und das obere Lechtal umfasste. Die Urpfarre deckte sich mit dem Gebiet der Dingstätte. 1268 wurde die Pfarre nach Zams verlegt und Stanz notdürftig von Zams aus versorgt. 1669 wurde Stanz selbständige Kuratie und 1891 wieder eine eigene Pfarre.

Der wohl berühmteste Sohn der Gemeinde Stanz ist der Barockbaumeister Jakob Prandtauer (1660 bis 1727), dessen Hauptwerk der Neubau des Stiftes Melk in Niederösterreich ist.

Seit 1450 werden in Stanz, im höchstgelegenen Obstbaugebiet Europas, Zwetschken angebaut und zu Schnäpsen verarbeitet. Mit vielen nationalen und internationalen Auszeichnungen hat Stanz innerhalb der Brenner-Szene eine absolute Ausnahmestellung. Kompromissloses Qualitätsdenken verbunden mit Tradition aber auch Moderne haben zu diesem Ruf beigetragen. Sei 2005 freut sich Stanz außerdem gemeinsam mit den Gemeinden Grins und Pians den Titel „Genussregion Stanzer Zwetschke“ führen zu können. Die Gemeinschaftsmarke „Stanzer Zwetschken“ wurde inzwischen EU-weit geschützt.
Das Regionalmanagement Landeck ist vor allem für die Umsetzung von gemeindeübergreifenden Projekten zuständig. Die Gemeinde Stanz war/ist dabei bei folgenden Projekten beteiligt:
Forschungsprojekt:  Auswirkung verzögerter Wiederbewaldung
Beratungen für behindertengerechtes Bauen
Energieberatung
Lernbegleitung für Migrantinnen
Ortskernrevitalisierung 2015-18
Studie für Radweg im Talkessel Landeck
Beleuchtung Ruine Schrofenstein
Intereg-Projekt MotoALPS (Positionierung als Motorraddestination)
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Forschungsprojekt:  Auswirkung verzögerter Wiederbewaldung
Beratungen für behindertengerechtes Bauen
Energieberatung
Lernbegleitung für Migrantinnen
Ortskernrevitalisierung 2015-18
Studie für Radweg im Talkessel Landeck
Beleuchtung Ruine Schrofenstein
MotoALPS, Positionierung als Motorraddestination
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Telefon: +43/5442/67 804
E-Mail: info@regiol.at
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