


Die Wiederbelebung von leerstehenden Gebäuden in Ortskernen soll zur Erhaltung und Absicherung zentraler Funktionen wie Wohnen, Arbeiten oder Versorgung beitragen. Die Schaffung von Wohnraum im Ortszentrum trägt einerseits dazu bei, leistbares Wohnen und den Erhalt traditioneller Gebäude zu fördern, andererseits können kurze Wege innerhalb des Ortes realisiert und damit die Zersiedelung der Dörfer abgemildert werden.
Die Gebäudestruktur zu erhalten und trotzdem für die modernen Erfordernisse heutigen Wirtschaftens gewappnet zu sein, ist übergeordnetes Ziel der Gemeinden des Projektes. Gleichzeitig ist es auch Ziel, die im Gemeindebesitz befindlichen öffentlichen Gebäude, die oftmals auch unter Denkmalschutz stehen, zu sanieren und zu revitalisieren.
Ebenso übergeordnetes Ziel dieses Projektes ist es einen Know-How Austausch von fachlich zuständigen Personen im Themenfeld Ortskernrevitalisierung und Leerstandsmanagement zu organisieren und diesbezüglich eine strukturierte Arbeitsweise im Netzwerk der Regionalmanagements/LAGs in Tirol und der fachlich zuständigen Landes Abteilung (Bodenordnung, Fachbereich Dorferneuerung) zu gewährleisten. Übergeordnete Öffentlichkeitsarbeit, um ein Bewusstsein für dieThematik in der breiten Bevölkerung zu schaffen, gehört ebenso zu den Projektzielen.
„Dieses Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union kofinanziert. Nähere Informationen finden Sie auf https://agriculture.ec.europa.eu/common-agricultural-policy/rural-development_de"
Projektträger: Nationale Kooperation zwischen regioL, REA, Regio Imst, Regio Innsbruck Land, regio3, Regio Schwaz
Projektgesamtkosten: € 108.000,-
Fördersatz: 80%