ANSCHAFFUNG FLEX-VERZAHNUNGS- + RUNDTISCHSCHLEIFMASCHINE

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Traxl Konrad Antriebstechnik GmbH, Zams - AF2.2: Betriebliche Wettbewerbsfähigkeit - außerhalb des Tourismus

© Foto: Traxl GmbH

AF 2.2

In den letzten Jahren hat die Firma Konrad Traxl Antriebstechnik GmbH eine Strategie mit breiter Aufstellung verfolgt. Durch viele verschiedene Kunden in vielen verschiedenen Branchen wurden Abhängigkeiten reduziert. Diesen Kundenstock konnte man sich nur durch große Investitionen in neue Maschinen und Technologien aufbauen. Mit diesen oder ähnlichen Maschinen, die nur eine Handvoll anderer Betriebe in Österreich besitzen, verfügt das Unternehmen über eine seltene Technologie. Dadurch ist man in der Lage, den bestehenden Kunden neue Produkte anzubieten und gleichzeitig neue Kunden zu gewinnen. Mit den beiden neuen, fördergegenständlichen Anlagen, möchte man den eingeschlagenen Weg weitergehen.

- Flex-Verzahnungszentrum (Wälz/Profilschleifmaschine):
Mit den aktuellen Profilschleifmaschinen kann man eine Vielzahl an Bauteilen bearbeiten. Allerdings kann man neue Technologien, die insbesondere im Bereich Elektromobilität (Elektro-LKW, Elektro-Bus etc.) an Bedeutung gewinnen, nicht anbieten. Zudem ist man bei größeren Stückzahlen nicht konkurrenzfähig und verliert diese Aufträge meist nach Italien. Die neue Verzahnungsschleifmaschine arbeitet mit der Technologie des Wälzschleifens und kann zusätzlich mit der bereits vorhandenen Profilschleiftechnologie betrieben werden. Dadurch lassen sich die Vorteile beider Technologien kombinieren und optimal nutzen. Mit der Erweiterung hin zum Wälzschleifen kann man aktuelle und zukünftige Anforderungen der Kunden abdecken, die Ausschussquote senken und Bauteile wirtschaftlicher fertigen.

- Rundtischschleifmaschine:
Das Flächenschleifen von Bauteilen erfolgt derzeit auf Maschinen älterer Generationen und erfüllt somit nicht die aktuell geforderten Genauigkeiten. Zudem ist man in der maximal bearbeitbaren Größe eingeschränkt. Die zur Auswahl stehenden Rundtischschleifmaschinen bringen sowohl hinsichtlich der Genauigkeit als auch der möglichen Bauteilgrößen deutliche Verbesserung und sollen das Teilspektrum erweitern.

Durch die fördergegenständlichen Investitionen möchte man das Produktportfolio weiter ausbauen, gegenüber der ausländischen Konkurrenz weiterhin konkurrenzfähig bleiben und auch neue Märkte erschließen. Auch soll damit die Leitbetriebsfunktion in der Region weiter ausgebaut werden. Durch dieses Projekt sind 2 zusätzliche Arbeitsplätze geplant.

- Die FÖRDERUNG IM SONDERFÖRDERUNGSPROGRAMM in der Leitmaßnahme 2.2 - beträgt 5% Top Up in Kombination mit der Landesförderung "Investitionsförderung"
Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union